Jede Saison gibt es neue Trends – auch im Wohnbereich. Das bedeutet natürlich nicht, dass man jeweils alles auswechseln muss. Wohntrends können auch diskret einziehen. Sie machen Lust auf kleine Veränderungen und auf Neues.

 

1. Es wird aufgepolstert
Mit dem Herbst, den kurzen Tagen und dem kühleren Wetter kommt die Zuhause-Zeit. In den vergangenen Jahren haben auch Einrichtungsmuffel gemerkt wie wichtig Gemütlichkeit ist. So gehört sie auch zu einem der wichtigsten Wohntrends. Wie es das Wort selbst schon sagt, geht es dabei vor allem um das Gemüt, das Wohlbefinden, den Komfort und die Wärme. Polstern Sie also Ihre Sitzmöbel mit hübschen Kissen auf.  Damit können Sie zugleich noch für Farbe und Stil sorgen. Kissen, oder noch besser deren Bezüge kann man schnell und einfach auswechseln. Es lohnt sich bei Kissen auf eine gute Qualität zu setzen. Denn wenn diese keine schönen Stoffe oder eine magere Kunststofffüllung haben, verschönern sie nicht, sondern erreichen den gegenteiligen Effekt.


Samtkissen, Sofa und Wohnaccessoires vom Zürcher Einrichtungshaus Artiana.

2. Wir bekommen praktische kleine Helfer
Man kauft sich ja nicht jede Saison neue Möbel wie Sofas, Sessel, Tische oder Betten. Kleinmöbel aber können jederzeit dazukommen. Man kann sie einfach integrieren, um die Wohnqualität zu verbessern. So sind viele Kleinmöbel multifunktional, wie dieser kubische Beistelltisch aus Metall. Er kann neben einer Sitzgelegenheit platziert werden und Ablagefläche für eine Leuchte oder etwas zu lesen bieten.  Er lässt sich jedoch auch gut als Nachttisch, Ablage im Bad, in der Küche oder im Arbeitszimmer einsetzen. Andere praktische Helfer sind die vielen kleinen kabellosen Tischleuchten. Man kann sie überall hin mitnehmen und dort Licht schaffen, wo man es gerade braucht.


Beistellmöbel «Rotate» und Tischleuchte «Como» von Space Copenhagen für &Tradition.

3. Skulpturen verschönern das Zuhause
Ein schöner und dekorativer neuer Trend ist das Skulpturale. Ob Leuchten, Vasen, Kerzenständer oder kleine Möbel: Vieles sieht aus, als wäre es von Künstlern geformt worden. Kunst und Alltagsgebrauch verschmelzen dabei zu einem neuen Ganzen. Solche Objekte sind spannende Stücke, welche einer Einrichtung das gewisse Etwas verleihen und sie persönlich machen.


Tischleuchte «Hebe» mit skulpturalem Keramikfuss, von Ferm Living.

4. Vorbei mit der Eintönigkeit
Beige ist zur Lieblingsfarbe im Interior Bereich geworden. Ein bisschen ist diese konservative Wahl auch den Influencer:innen zu verdanken, deren Instagramkonten voller edler, eleganter und monochromer Einrichtungsideen sind, die bei allen gut ankommen. Denn man kann dabei wenig falsch machen. Doch Trends sind auch Spiegel der Gegenwart und wenn diese schwierig und hart werden, wie es gerade der Fall ist, dann sucht man wieder nach Fröhlichkeit und wagt mehr. So sind auch in der Wohnung wieder Farben angesagt. In der Mode waren sie zuerst da, mit Pink ganz vorne und Lila, Vanille, Rot und Grasgrün in zweiter Reihe. Ähnlich ist das auch Daheim. Bloss sind hier die Farben meist ein wenig gebrochen, denn man will ja länger als bloss eine Saison mit ihnen leben.


Praktische und vielseitig einsetzbare Accessoires: Farbige Metalltabletts «Kaleido» von Hay

5. Auch Regale bekennen Farbe
Nicht nur Wohnaccessoires oder Wände zeigen Farbe, sondern auch Möbel. Allen voran Regale. Vielleicht liegt es daran, dass viele Menschen keine oder wenige Bücher haben und dass Regale auch zu Ausstellungsflächen für Lieblingsdinge geworden sind. Sie haben auf jeden Fall die Rollen getauscht und sind nicht mehr nur diskrete Träger für Dinge, sondern ziehen die Blicke auch auf sich. Und das gelingt sehr gut mit Farben.


Regal «Palifrasca» mit azurblauen Tablaren, von Studio Fabio Fantolino für Miniforms.

6. Sofas zeigen Grösse
Alle neuen Trends führen auch ein wenig in die Vergangenheit. Im Moment sind es die 1970er Jahre, die das Interior Design stark beeinflussen. Aus dieser Zeit kommt auch die Liebe zu grossen Sitzlandschaften. Deshalb sind die neuen Sofas gross, weich und bequem. Viele haben modulare Systeme, können wachsen, sich ums Eck beugen und auch wieder kleiner werden. Denn Flexibilität ist beim Wohnen ein wichtiges Thema. Das Leben der meisten Menschen ist geprägt von beruflichen und familiären Veränderungen und den damit verbundenen Umzügen, was die Wohnsituation immer wieder verändert. Da hilft es, wenn aus dem grossen Sofa zwei Sessel werden können oder umgekehrt.


Das grosse blaue Sofa heisst «Flaneur» und ist von Giamfratesi für Gubi.

7. Esszimmerstühle sind kleine Sessel
Mit der Gemütlichkeit geht auch der Komfort einher. Wer schon mal stundenlang bei einer Einladung auf einem harten Stuhl sitzen musste, weiss, dass Komfort ein wichtiger Faktor ist, wenn es um ein angenehmes Wohngefühl geht. Im Winter kümmern wir uns wieder um das Esszimmer. Hier drängen sich gerade viele hübsche Sesselstühle an den Tisch. Sie verdrängen coole, oft unbequeme Designermodelle. Diese gemütlichen oft durchgepolsterten Stühle strahlen Eleganz aus und vermitteln die Ambiance eines Salons.


Esszimmerstühle «Corolla» mit hellblauer, gewellter Polsterung und filigranen Beinen, von Cristina Celestino für Billiani.

8. Neue Tischrunden
Die Tischrunde befindet sich grundsätzlich in einer Veränderungsphase. Die grossen, langen, schweren Tische mit einer Serie identischer Stühle, weichen entspannteren Einrichtungsideen. Man will ja nicht, dass es Daheim wie in einem Sitzungszimmer aussieht. So zeigen sich die Tische filigraner und bei den Sitzgelegenheiten wechselt man ab. Bänke gesellen sich dazu, die oben genannten Salonsessel oder auch mal Korbstühle. Zudem sind Teppiche unter den Tischen wichtig geworden. Sie machen alles wärmer und vermitteln Wohnlichkeit.


Esstisch aus der neuen Tischserie und Bank «Klysmos», beides von Antonio Citterio für Knoll.

9. Es darf glänzen
Bling Bling – also protziger Glanz, der Prestige vermittelt, ist nicht mehr angesagt. Aber einzelne Möbel oder Objekte, die in interessanten Materialien glänzen sind wichtige Akzentstücke. Sie bringen Spannung in die Einrichtung und wirken ein wenig wie Schmuck. So sind Glas, Keramik, Emaille, Spiegel und glänzende Metalle überall zu sehen. Auch Finishings wie Lackierungen, welche bewegt wirken, wie bei diesen eleganten Couchtischen, sind interessant und eine weitere typische Referenz an die 1970 Jahre.


Couchtische mit lackierten Platten und gebürsteten Holzbeinen «Louver» von Rodolfo Dordoni für Minotti.

10. Die Natur zieht ein
Die Naturliebe zeigt sich auch im Zuhause. So wohnen wir mit viel Holz und neuen Materialien, die aus Recycling entstehen. Beim Design sind organische Formen wichtig und lassen an die 1970er Jahre denken. Bei den Accessoires findet man viele Muschel- und Steinformen. Nachhaltige Produktion und Materialwahl spielen dabei die Hauptrollen. Attraktive Nebenrollen wurden an die Farbe Grün verteilt und an eine neue Art von Floristik. In Sachen Blumen sehen wir öfter Zweige aus heimatlicher Herkunft in den Vasen.  Floristinnen ziehen vermehrt ihre Blumen in eigenen Gärten und Blumenarrangements sind wilder gemischt, persönlich, lokal und saisonal.


Loungechair mit Ottomane «Doze» von Anderssen & Voll für Muuto

 

 

Marianne Kohler Nizamuddin ist eine Schweizer Lifstylejournalistin, Stylistin und Creative Consultant. Ihr Beruf führte sie Paris, New York und München, unter anderem zur Zeitschrift Glamour und einige Jahre als Fashion Director zur Zeitschrift Annabelle. Sie ist die Autorin von Sweet Home/Tagesanzeiger, des meist gelesenen Interior-Blog der Schweiz.

Wohnungen müssen gekündigt werden – was mit Emotionen verbunden ist. Eine verständnisvolle und offene Kommunikation mit der Mieterschaft sowie eine individuelle Betreuung können der Schlüssel sein, um Bauprojekte erfolgreich voranzutreiben.

Wer die Kündigung seiner Mietwohnung erhält, sieht sich mit vielen Fragen und Sorgen konfrontiert. Finde ich eine neue Wohnung, die ich bezahlen kann? Muss ich mein gewohntes Umfeld oder Quartier verlassen? Wie schnell muss ich umziehen bzw. wie lange kann ich den Auszug hinauszögern? Angst und Unverständnis können dazu führen, dass sich die Mieterschaft gegen ein Bauprojekt stellt, noch bevor sie die Details kennen. Ein Konflikt ist dann vorprogrammiert.

Um Fragen und Rechte frühzeitige zu klären, ist eine einfühlsame und offene Kommunikation zwischen Bauherrschaft und Mieterschaft zentral. Der Dialog zwischen Liegenschaftsbesitzer:innen und der Mieterschaft fördert nicht nur das gegenseitige Verständnis und Vertrauen, sondern ermöglicht auch ein beständiges Voranschreiten des geplanten Projekts.

Faires Vorgehen schafft Vertrauen
Das Ziel des Entmietungsservices der Intercity Vermarktung AG ist es, den Prozess einer Kündigung fair und transparent zu begleiten. Dazu gehört nicht nur die frühzeitige Orientierung der Mieterschaft über ein Um- oder Neubauprojekt, sondern auch das Aufzeigen von Chancen – zum Beispiel durch die Aufwertung des Quartiers dank neuem grosszügigem Wohnraum, einem spannenden Wohnungsmix oder der Aufwertung durch neue Aussenräume. Eine Bauherrschaft, die einen professionellen Entmietungsservice in Anspruch nimmt, hat das Ziel, Verständnis für das geplante Bauvorhaben zu fördern und die Mieterschaft proaktiv und zum passenden Zeitpunkt über deren Rechte und Möglichkeiten aufzuklären. Dieses dialogbasierte Vorgehen bietet Vorteile für alle Projektbeteiligten.

Wer den Entmietungsservice der Intercity Vermarktung AG in Anspruch nimmt, unterstützt eine behutsame und individuelle Mieterbetreuung – und minimiert damit Hindernisse, die zu Projektverzögerungen führen können. Wir begleiten und unterstützen die Mieter:innen Ihrer Liegenschaft über den gesamten Wohnungsfindungsprozess hindurch, damit diese rechtzeitig ein passendes neues Zuhause finden.

Unser Dienstleitungspaket beinhaltet exemplarisch:

Mit einer sauberen Planung zum Erfolg
Je klarer Sie sich als Bauherrschaft über die Projektlage sind, desto zielgerichteter kann der Entmietungsprozess geplant werden. Kennen Sie die Mieterschaft und können deren Bedürfnisse oder Vorbehalte anlässlich einer Entmietung einschätzen? Als vermittelnde Kraft können wir mit dem Entmietungsservice beiden Parteien vollumfänglich helfen und für alle die beste Lösung ausarbeiten. Wir erarbeiten für Sie die notwendigen Grundlagen wie:

Gerne übernehmen wir für Sie ebenfalls die Ausarbeitung von Lösungen zur Zwischennutzung: von der Evaluation der Mieterschaft über die Mietvertragserstellung bis zur Wohnungsübergabe.

Wenn Sie Fragen haben oder Sie sich ganz unverbindlich über das Potenzial einer Immobilie beraten lassen möchten, stehen wir jederzeit gerne für ein Gespräch zur Verfügung. Unser Team freut sich auf Ihre Anfrage.

Räume sind dazu da, um genutzt und belebt zu werden. Doch wo das Raumangebot grösser ist als die Nachfrage, sehen sich Vermieter:innen oft vor komplexe Herausforderungen gestellt. Mit der Unterstützung eines zuverlässigen Vermarktungsprofis lassen sich Leerstände und damit verbundene Mietausfälle frühzeitig vermeiden.

Planen Sie ein Neubauprojekt und möchten sicher gehen, dass alle verfügbaren Wohn- und Gewerbeflächen pünktlich zum Bezugstermin vermietet sind? Oder sind Sie im Besitz einer Liegenschaft, die sich nur schwer vermitteln lässt oder sogar schon länger leer steht? Dann ist es höchste Zeit für eine ehrliche und sorgfältige Analyse, die sämtliche Stärken und Schwächen Ihrer Immobilie aufs Tapet bringt.

Mit der passenden Strategie zum Erfolg
Die Entwicklung einer Vermarktungsstrategie braucht vor allem eines: Realitätssinn. Welche Potenziale bietet Ihre Immobilie auf dem Markt im heutigen Zustand? Handelt es sich um Leerstand in einem intakten Umfeld oder um einen strukturellen Leerstand? Welche Herausforderungen gilt es für die Entwicklung der Vermarktungsstrategie zu beachten? Welche Zielgruppen könnten sich bei einem intakten Umfeld für Ihr Angebot interessieren – und wo sprechen Sie diese am besten an? Das Leerstandsmanagement behandelt genau diese Themen und nimmt Ihr Objekt ganzheitlich unter die Lupe. Eine umsichtige Potenzialanalyse zu Projekt, Standort und Markt ist die Ausgangslage für die weiteren Schritte: die Definition der Preislage und der Zielgruppen (Positionierung), Optimierungsmöglichkeiten zur Aufwertung der Immobilie (falls notwendig), die Definition der geeigneten Kommunikationskanäle (Marketing-Mix) sowie die Überprüfung der Vermarktungsziele (Rendite, Laufzeit, Ertragsmodell).

Sinnvolle Investitionen bei strukturellem Leerstand
Nach dem Sprichwort «Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler», können Vorschläge für die Gebäudevermarktung und -umnutzung noch so gut sein, wenn das Angebot generell nicht auf Interesse stösst. Anstelle aufwändiger Investitionen in die Immobilie ist beim strukturellen Leerstand ein koordiniertes und umfassendes Handeln möglichst aller Akteure erfolgsversprechend. Hier empfiehlt sich der Einbezug der öffentlichen Verwaltung, von Förderorganisationen wie Wirtschaftskammer, Gewerbeverein und -treibenden, Kultureinrichtungen und der Eigentümerschaft von angrenzenden Liegenschaften. Ein solches Zusammenwirken kann Zuzug und Wirtschaftswachstum schaffen und den strukturellen Leerstand verringern.

Mut für unkonventionelle Massnahmen
In der Regel sagt ein Bild mehr als tausend Worte. Ganz so einfach ist es aber nicht. Insbesondere in Zeiten der Digitalisierung reicht ein Bild längst nicht mehr aus, um mögliche Interessent:innen anzulocken. Unser Team unterstützt Sie deshalb engagiert dabei, den Auftritt Ihrer Immobilie auf das nächste Level zu bringen, beispielsweise mit dem Einsatz des passenden Mobiliars. Obwohl schon eindrucksvolle 3D-Visualisierungen und -rundgänge mit emotionalem Flair begeistern können, überzeugen stilvoll eingerichtete Räume in echt am meisten. Schliesslich gilt es, glaubhaft aus der Masse herauszuragen und den Interessent:innen behilflich zu sein, mit dem Mietobjekt eine positive Vorstellung zu verbinden. Als weiteren Vorteil garantieren wir Ihnen bei jedem Projekt einen kritischen Blick über den Tellerrand.
Leerstandsmanagement bedingt jedoch nicht immer tiefgreifende Massnahmen. Manchmal reicht bereits ein kosmetischer Eingriff, um Ihr Objekt attraktiver zu positionieren sowie die richtigen Zielgruppen anzusprechen. In beiden Fällen begleitet Sie unser Team von der Intercity Vermarktung AG eng und motiviert: mit massgeschneiderten Lösungen, der gezielten Akquise potenzieller Mieter:innen, einem lokalen sowie internationalen Netzwerk und erstklassigem Kundenservice.

Suchen sie eine kreative Vermarktungspartnerin, die auch bei Problemliegenschaften hartnäckig am Ball bleibt?

Gerne stehen wir für ein unverbindliches Gespräch zur Verfügung. Unser Team freut sich auf Ihre Anfrage.

Die Vorstellungen und Wünsche an Wohn- oder Arbeitsräume sind sehr unterschiedlich. Je besser Sie die Zielgruppen kennen, die für Ihr Vermarktungsobjekt in Frage kommen, desto schneller wissen Sie Ihre Immobilie in den richtigen Händen. Drei wichtige Faktoren gilt es zu beachten, damit die Vermietung gelingt.

Der Erfolg einer Vermarktungsstrategie hängt von drei zentralen Faktoren ab: dem Preis, der Dauer, die Sie für die Vermarktung aufwenden, und dem richtigen Kommunikationskanal. Bei der Berechnung des Preises werden Objektgrösse, -zustand und -ausstattung sowie die Lage berücksichtigt. Städte mit einer ausgezeichneten Verkehrsanbindung sowie einer Vielfalt an Arbeits-, Freizeit- oder Verpflegungsangeboten erzielen in der Regel höhere Einnahmen als ländliche Regionen. Doch aufgepasst: Für die korrekte Einschätzung eines Mietobjekts lohnt es sich, die Expertise von Marktkenner:innen in Anspruch zu nehmen – und zwar frühzeitig. Schliesslich wollen Sie nicht nur das beste Ergebnis für Ihr Mietobjekt erzielen, sondern auch Umwege wie zeitintensive Preisverhandlungen vermeiden. Gerne unterstützen wir mit Erfahrung im lokalen Immobilienmarkt und begleiten Sie bei der richtigen Preisbildung.

Sprechen Sie die gewünschten Zielgruppen an
Eine erfolgreiche Vermarktungsstrategie schafft dort Aufmerksamkeit, wo Ihr Angebot auch tatsächlich gefragt ist. Kommunizieren Sie deshalb so klar und ansprechend wie möglich und sorgen Sie dafür, dass die Dokumentation Ihrer Immobilie vollständig und überzeugend aufbereitet ist. So vermeiden Sie im Vorfeld unnötige Anfragen (wenn eine Anzeige unvollständige Angaben enthält oder zu breit gestreut wird) und erreichen auf direktem Weg Ihre Zielgruppen. Wen wünschen Sie sich als Nutzer:in Ihres Mietobjekts? Welches Einkommen wird zur Entrichtung der Miete erwartet? Welche Rolle spielt der Beziehungsstatus: Eignet sich Ihr Vermarktungsobjekt eher für Singles, Familien oder wird ein bunter Mietermix angestrebt? Auf Wunsch entwickeln wir für Sie eine greifende Vermarktungsstrategie nach ausgewählten Zielgruppen. Wir berücksichtigen dabei auch das Alter. Zum einen, um den passenden Kommunikationskanal für die Vermarktung einbinden zu können – ob Desktop, Mobile, Social Media oder klassische Printanzeige. Zum anderen, um visuell und sprachlich noch besser auf die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppen eingehen und die Vorteile Ihrer Mietanlage auf den Punkt zu bringen: glaubhaft und sympathisch.

Überzeugen Sie kompetent auf allen Ebenen
Ein sorgfältiges Vorgehen und das richtige Timing sind der Motor für eine erfolgreiche Vermarktung. Mit uns an Bord garantieren wir Sichtbarkeit auf den richtigen Kanälen: digital und analog. Falls gewünscht, entwickeln wir für Sie auch einen modernen virtuellen Rundgang und platzieren Ihr Angebot gezielt innerhalb unseres umfangreichen Kontaktnetzwerks – auf Wunsch auch ganz diskret. Aus Erfahrung zeigt sich, dass eine öffentliche Plattform wie newhome.ch nicht immer zielführend ist.

Ihr Erfolg ist unser Antrieb. Wo können wir Sie motiviert und individuell unterstützen?

Möchten Sie herausfinden, wie und wo wir Sie zielführend unterstützen können? Dann nehmen Sie ungeniert und unverbindlich Kontakt mit uns auf. Unser Team freut sich auf Ihre Anfrage.

Die Ausganglage jeder erfolgreichen Verkaufspräsentation ist eine geeignete Strategie. Schliesslich hat jedes Objekt seine Qualitäten und Eigenheiten. Gemeinsam mit Ihnen schälen wir sämtliche Potenziale aus Ihrem Verkaufsobjekt heraus, um diese in einem nächsten Schritt so zu präsentieren, dass Ihre Zielgruppe garantiert angesprochen wird.

Hohe Qualität in Print und online
Wissen Sie, auf welchen Kanälen Ihr Zielpublikum unterwegs ist? Wir verraten es Ihnen gerne. Denn als fundierte Vermarktungsprofis halten wir uns bei der Erstellung einer überzeugenden Präsentation an jene Schritte und Methoden, die wir in einer vorgängigen Strategie eruiert und in Absprache mit Ihnen festgelegt haben. Professionelle Bilder und qualitativ hochwertig aufbereitete Pläne gehören für uns zum Standard. Noch wichtiger aber ist die Darstellungsform sämtlicher Inhalte so knapp wie möglich, so umfassend wie nötig – ob online, als digitale Datei oder als wertiges Printprodukt. Unser Ziel ist es, dass Ihr Angebot für Interessent:innen als bemerkenswert in Erinnerung bleibt und inhaltlich sowie emotional überzeugt.

Die richtige Mischung aus Information und Emotion
Neben professionellen Bildern, die alle Facetten Ihres Angebots attraktiv präsentieren, werden saubere und übersichtliche Pläne von der Käuferschaft geschätzt. Ein gut arrangierter Auftritt alleine überzeugt Expert:innen aber bei weitem nicht. Deshalb enthalten unsere Verkaufspräsentationen transparent die wichtigsten Zahlen und Fakten. Wir weisen auf Potenziale der Immobilie hin, ihren Wert und sammeln aussagekräftige Informationen zur Umgebung und Lage. Eine Verkaufspräsentation ist dann erfolgreich, wenn sie die richtige Käuferschaft anspricht und animiert, mehr über das Objekt zu erfahren.

Staging erhöht die Chancen für einen Verkauf
Statistisch geht hervor, dass leerstehende Immobilien schwerer zu vermarkten sind als bewohnte. Das liegt unter anderem daran, dass die Grössenverhältnisse im leeren Zustand anders wahrgenommen werden: Räume wirken unmöbliert in der Regel kleiner. Aber natürlich spielt auch die Wahl des Interieurs beim Wecken positiver Assoziationen eine tragende Rolle. Stilvoll eingerichtete Objekte wirken anziehend und erhöhen die Chancen eines Verkaufs. Gerne beraten wir Sie dabei, Ihre Immobilie so ansprechend wie möglich zu präsentieren – sei es mit einer sanften Stilberatung oder mit der umfangreichen Neumöblierung und Ausstattung eines leerstehenden Verkaufobjekts.

Gerne beraten wir Sie persönlich und individuell bei der Präsentation Ihres Verkaufprojekts und stehen jederzeit für ein Gespräch zur Verfügung. Unser Team freut sich auf Ihre Anfrage.

Bevor sich potenzielle Käufer:innen für Ihre Immobilie entscheiden können, möchten sie das Objekt auf Herz und Nieren prüfen. Schliesslich ist nicht alles Gold, was glänzt. Unsere Checkliste fasst kurz zusammen, welche Dokumente Sie griffbereit in der Verkaufsmappe bereithalten sollten.

Damit Kaufinteressenten:innen – ob Experte oder Laie – Ihre zum Verkauf stehende Immobilie gründlich prüfen und auf ihren Wert schätzen können, orientieren sie sich an relevanten Plänen, Urkunden oder weiteren Dokumenten. Je sorgfältiger eine Verkaufsmappe zusammengestellt ist, desto mehr steigt die Chance, dass Sie Ihre Immobilie zum gewünschten Verkaufspreis und Zeitraum veräussern können. Im Folgenden haben wir für Sie eine grobe Übersicht wichtiger Dokumente zusammengestellt. Natürlich beraten wir Sie dazu gerne persönlich.

Allgemeine Objektunterlagen
Einer der ersten Etappen im Verkaufsprozess ist die Analyse einer Immobilie durch potenzielle Käufer:innen, Makler:innen oder Expert:innen einer Hypothekarbank. Im Falle einer Zusammenarbeit werden auch wir Ihre Unterlagen prüfen und auswerten. Diese Dokumente sollten Sie für eine Prüfung griffbereit haben:

Spezielle Unterlagen bei Stockwerkeigentum
Insbesondere Kaufinteressent:innen von Stockwerkeigentum lassen sich immer häufiger von Fachpersonen wie Jurist:innen beraten. Diese Expert:innen sind darauf spezialisiert, sich ein genaues Bild des Angebotsobjekts zu machen. Folgende Basisdokumente werden zur Prüfung verlangt:

Weitere aussagekräftige Unterlagen
Je mehr aussagekräftige Dokumente Sie über Ihr Verkaufsobjekt vorlegen können, desto glaubwürdiger erscheinen Sie der zukünftigen Käuferschaft. Falls vorhanden, können auch diese Unterlagen den Verkaufprozess begünstigen:

Baurecht
Auf welchem Grund eine Immobilie steht, ist für eine:n Kaufinteressent:innen zentral. Denn das Baurecht legt eine zeitlich befristete Dauer zur Nutzung des Grundstücks fest, auf dem eine Immobilie steht. Der Käufer oder die Käuferin einer Immobilie ist in einem solchen Fall nicht automatisch Besitzer:in des Grundstücks. Zur genauen Analyse sind folgende Dokumente wichtig:

Sind Sie sich unsicher, ob Ihre Verkaufsmappe alle notwendigen Dokumente und Unterlagen in der benötigten Qualität enthält? Oder möchten Sie sich vor dem Verkauf Ihres Objekts noch einmal gründlich über die Marktpotenziale informieren? Unser Team freut sich auf Ihre Anfrage.

Lohnt es sich, beim Verkauf einer Immobilie einen Experten oder eine Expertin beizuziehen? Wenn Sie Zeit sparen, Nerven schonen und Fehler vermeiden möchten, lautet die Antwort: ja. Warum? Das verrät dieser Beitrag und erklärt die 10 Phasen eines Verkaufsprozesses.

Wenn Sie den komplexen Verkaufsprozess einer Immobilie nicht schon mehrfach durchlaufen haben und sich bereits einige Erfahrung aneignen konnten, wird Ihnen bei Ihrem Vorhaben eines bald klar: Ein Verkauf ist meist sehr intensiv – und der Teufel liegt oftmals im Detail. Wie schnell ist ein «Fehler» passiert, der sich langfristig gesehen negativ auf Ihr Verkaufsziel auswirken kann? Vielleicht liessen Sie sich beim Preis zu leicht verunsichern und senkten Ihr Angebot, was Ihnen mit der Rückendeckung fachkundiger Expert:innen nicht passiert wäre. Natürlich bietet das Internet manch hilfreichen Tipp, was es beim Verkauf alles zu beachten gilt: zum Beispiel wie Sie Unterlagen zusammenstellen sollten oder wie man eine Anzeige schaltet. Dennoch ersetzen Tipps oder Checklisten eines nicht: Fachkenntnis, Erfahrung und Standhaftigkeit.

Der Verkaufsprozess in 10 Phasen
Sie sind sich noch nicht sicher, ob Sie Ihr Vorhaben alleine bewältigen können und eine Fachperson hinzuziehen möchten? Gerne zeigen wir Ihnen auf, wie wir bei einem Verkauf strukturiert, transparent und zielorientiert vorgehen, um Ihre Immobilie erfolgreich im Markt zu positionieren.

1. Phase: Abklärung von Bedürfnissen und Zielen
Ein unverbindliches Standortgespräch bringt meist die grösste Klärung. Hier zeigt sich nicht nur, welche Ansprüche Sie an unsere Leistungen haben. Wir können Ihnen auch anhand von ähnlichen Beispielen aufzeigen, wie wir Ihr Vermarktungsprozess in Angriff nehmen. Am Ende unseres ersten Treffens wissen Sie nicht nur, was Sie auf den weiteren Etappen erwarten wird, sondern auch, ob Sie diese mit uns gemeinsam bestreiten möchten.

2. Phase: Markt- und Objektanalyse sowie Offertabgabe
Wenn wir Ihr Vertrauen in Phase 1 gewinnen konnten, wird es nun etwas konkreter. Unsere Marktspezialist:innen tauchen in die Materie ein und analysieren Ihr Verkaufsobjekt in Anbetracht der aktuellen Marktlage. Neben aussagekräftigen Potenzialen, die wir für Sie herausgearbeitet haben, legen wir Ihnen auch eine Offerte inklusive Marktwertermittlung vor.

3. Phase: Klärung über das weitere Vorgehen
Sind Sie von unserer bisherigen Arbeit überzeugt, jedoch bezüglich der Kosten noch unsicher? Gerne gehen wir auf Ihre Bedenken ein, denn nicht alle unsere Vorschläge zur strategischen Vermarktung Ihres Verkaufsobjekts müssen in die Tat umgesetzt werden. Gemeinsam finden wir die richtigen und zentralen Massnahmen, um das angestrebte Resultat erfolgreich zu erreichen.

4. Phase: Auftragserteilung
Jetzt wird es konkret. Nachdem Sie den Vertrag für die gemeinsame Zusammenarbeit unterzeichnet haben, leiten unsere Expert:innen die nötigen Schritte ein, um die nächsten Phasen aktiv in Angriff zu nehmen.

5. Phase: Erstellung aller Vermarktungsunterlagen
Die Erstellung aussagekräftiger Vermarktungsunterlagen wird von Privatpersonen oftmals unterschätzt. Dabei sind es gerade hochwertige Texte, Bilder oder Pläne, die das Interesse der gewünschten Zielgruppen wecken. Wirken Ihre Dokumente ansprechend und enthalten die notwendigen Informationen?  Unser Team prüft mit geschultem Auge und Expertise, wo es weitere  Angaben braucht, um Ihr Verkaufsobjekt attraktiv und überzeugend zu präsentieren. Zudem haben wir in unseren Beiträgen «Welche Dokumente braucht es für einen Immobilienverkauf?» und «Die optimale Präsentation» die zentralen Punkte zum Thema übersichtlich zusammengestellt.

6. Phase: Start der operativen Vermarktung
Was nun folgt, ist der intensive Austausch mit potenziellen Käuferinnen und Käufern, die an Ihrem Verkaufsobjekt interessiert sind. Termine wollen gefunden, Treffen vereinbart, Besichtigungen durchgeführt, Details erklärt oder der Verkaufspreis verhandelt werden. Wir garantieren Ihnen hier jederzeit einen klaren Überblick über alle Aktivitäten und kommunizieren offen mit Ihnen über die Möglichkeiten eines möglichen Verkaufsabschlusses.

7. Phase: Verhandlungen mit Interessent:innen
Verhandlungen sind etwas Delikates und verlangen nicht selten nach Fingerspitzengefühl. Unser Team aus Verkaufsprofis ist darauf spezialisiert, Ihre Interessen solide und überzeugend zu vertreten. Gleichzeitig achten wir darauf,  die Vorstellungen einer potenziellen Käuferschaft zu berücksichtigen, wodurch Verhandlungen für alle Parteien zur zufriedenstellenden Win-win-Situation werden.

8. Phase: Entscheid für Käufer:innen
Wer für den Kauf Ihres Objekts zum Schluss in Frage kommt, entscheiden Sie. Unsere Aufgabe ist es, Sie auf diesem Weg fachkundig und ehrlich zu beraten und zu begleiten …

9. Phase: Verkaufsabwicklung
… und natürlich bleiben wir auch bis nach der notariellen Beurkundung treu an Ihrer Seite.

10 Phase: Eigentumsübertragung und Objektübergabe
Nun sind alle Hürden gemeistert und es bleibt einzig, der neuen Besitzerschaft Ihres Verkaufsobjekts die Schlüssel zu überreichen. Wenn Sie auch hier sicher sein wollen, dass alles seine Richtigkeit hat, unterstützen wir Sie gerne.

Wenn Sie fragen zu einer dieser Phasen haben oder Sie sich ganz allgemein und unverbindlich beim Verkauf einer Immobilie beraten lassen möchten, stehen wir Ihnen jederzeit gerne für ein Gespräch zur Verfügung. Unser Team freut sich auf Ihre Anfrage.

Da urbaner Wohnraum besonders begehrt ist und immer mehr Einzelpersonen oder Paare auf Wohnungssuche sind, wird Wohnraum rar und kleiner. In vielen grossen Städten wie zum Beispiel in Tokyo oder Hongkong sind kleine Wohnungen mit smarten Ideen schon lange ein grosses Thema. In der Schweiz ist der sogenannte performative Wohnraum neu und bietet eine spannende Möglichkeit ohne riesige Wohnfläche für sämtliche Wohnbedürfnisse Platz zu schaffen. Entdecken Sie die zehn besten Ideen, mit denen Sie eine performative Wohnung clever, minimalistisch und doch wohnlich einrichten können.

1. Lernen Sie Einrichten auf die leichte Art

Das Sofa Outline, alle Möbel und Wohnaccessoires und das Foto sind von Muuto.

Sie können sich auch in einer kleinen Wohnung alle Wohnwünsche und Bedürfnisse erfüllen. Achten Sie aber darauf, dass Sie nicht schwere, klobige oder gar unverrückbare Möbel wählen. Es gibt wunderschöne, schlichte Designermöbel, die leicht und luftig wirken und trotzdem viel Komfort bieten. Wählen Sie zum Beispiel Sofas, Sessel, Sideboards und andere Staumöbel, die auf leichten Füssen stehen. Dadurch bleibt der Boden sichtbar. Die Wohnfläche wirkt optisch grösser und der Raum bleibt luftiger. Setzen Sie auf kleine Beistellmöbel und auf Couchtische, die nicht viel Bodenfläche brauchen wie diese runden Tische in verschiedenen Höhen. Zudem sind auch Satztische eine gute Idee.

2. Entscheiden Sie sich für die kleine Version

Möbel, Wohnaccessoires und Foto von House Doctor.

Damit sind wir direkt bei der Grösse der Möbel angelangt. Die meisten Möbelstücke und Wohnideen funktionieren auch in der kleinen Version. Statt komplizierten und erst noch meist unattraktiven Garderoben- oder Badezimmermöbel, lohnt es sich, kleine und feine Stücke zu suchen. Hier dient etwa ein filigranes, schlichtes, schwarzes Regal als Empfangsmöbel, das alles bietet, was beim Eintritt in die Wohnung benötig wird: Ablage, warmes Licht, Platz für eine Blumenvase und praktischen Stauraum.

3. Schalten Sie auf Tiefgang

Foto von Jotun.

Gerade kleine Wohnungen führen schnell zu improvisierten Studiowohnstilen und wirken damit unfertig eingerichtet oder gar wie eine unordentliche Studentenbude. Ein hilfreicher Trick damit kleine Räume gut aussehen, ist der Einsatz von Lowboards. Wenn Sie mit Lowboards eine neue Ebene schaffen, können Sie getrost Dinge darauf stapeln, Bilder an die Wand gelehnt stellen und dazwischen Leuchten, Pflanzen und Vasen platzieren. Es sieht immer gekonnt und stilvoll aus.

4. Schieben Sie ruhig was unter

Wohnaccessoires, Möbel und Foto von HK Living.

Platzieren Sie schmale Tische und mobile Konsolen. Diese sind praktisch und brauchen wenig Platz. Darauf können nicht nur Dingen platziert, sondern auch für zusätzlichen Stauraum darunter geschoben werden wie beispielsweise Poufs oder Hocker. Daneben passen auch kleine Regale oder grosse Körbe, in denen man Dinge verstauen kann,gut unter schmale Tische.

5. Wie wär’s mit einem Fensterplatz?

Möbel, Wohnaccessoires und Foto von House Doctor.

Auf eine ähnliche Art lassen sich Fensterplätze nutzen. Denken Sie dabei an die kleinen Coffeeshops in den Grossstädten. Dort gibt es oft Fensterplätze mit hohen Hockern, damit der Morgenkaffee mit Aussicht auf die Strasse und die Passanten genossen werden kann. Diese Plätze nehmen wenig Raum ein und bieten auch in einer Wohnung grossen Wohnkomfort mit wenig Aufwand.

6. Wählen Sie Dinge, die sich sehen lassen können

Wohnaccessoires und Foto von House Doctor.

In vielen performativen Wohnungen gibt es bereits eingebauten Stauraum. Zusätzlich können Sie mit Regalen arbeiten, die nicht nur für Bücher genutzt werden können. Wenn Sie Ihren Haushalt mit Liebe und viel Sinn für Stil aussuchen, dann können sich diese auch sehen lassen. Keramikschalen, Trinkgläser, Teller und vieles mehr können so auch auf offenen Regalen Platz nehmen, gut greifbar bleiben und erst noch das Auge erfreuen.

7. Verbinden Sie verschiedene Bereiche

Möbel und Foto von Menu.

Essen, Wohnen und Arbeiten fliessen oft geschickt und harmonisch ineinander. Setzen Sie diese mittlerweile etablierte Wohnform, bei der die Räume und deren verschiedene Funktionen zusammenfliessen, auch in der kleinen Wohnung um. Es braucht dafür nämlich kein riesiges Loft. Wichtig dabei bleibt aber, dass alles wohnlich wirkt.

8. Entdecken Sie die Schönheit des Minimalismus

Wohnaccessoires, Möbel und Foto von HK Living.

Minimalismus bedeutet nicht einfach, fast nichts oder wenig zu besitzen. Minimalistische Einrichtungen sind sogar schwieriger umzusetzen wie üppigere Wohnstile, denn die  ausgewählten Möbel haben in einer kleineren Wohnung eine stärkere Bedeutung. Lassen Sie sich zum Beispiel von japanischen Einrichtungen inspirieren und schauen Sie sich auch skandinavische Interiordesigns an. Bei jedem einzelnen Stück, egal ob es sich um ein Bett, Bettwäsche, Sitzmöbel oder Schälchen handelt, gilt: Das Material, die Form, das Handwerk und die Textur müssen stimmen und von guter Qualität sein. Minimalismus ist auch nachhaltig. Der Sinn ist, dass die Dinge einen lange begleiten.

9. Kreieren Sie Schlafinseln

Wohnaccessoires und Foto von House Doctor.

Der Innenausbau performativer Wohnungen bietet zudem erhöhte Podien, in denen sich Schränke und anderer Stauraum befinden. So kann eine bestimmte Wohnsituation auch als Insel gestaltet werden. Besonders gut eignet sich das für ein Bett. Sie können ganz einfach das Podium als Bett nutzen und bloss eine Matratze darauf platzieren. Wenn Sie aber ein Bett wählen, sollte dieses leicht und tief sein.

10. Achten Sie sich auf die Nebendarsteller

Foto: Tine K. Home

Gerade weil eine performative Wohnung etwas Besonderes ist, lohnt es sich, die Einrichtung nicht nur klassisch und traditionell zu halten. Ein wenig Umdenken und Umfunktionieren geht mit Beistellmöbeln sehr gut. So steht ein Regal, eine Konsole oder ein Beistelltisch neben dem Bett anstelle der passenden Nachtkommode aus dem Schlafzimmerprogramm. Eine Kommode kann als Sideboard dienen oder umgekehrt. Auch Hocker können als kleine Tischchen und Bänke als Ablage umfunktioniert werden.

 

 

Marianne Kohler Nizamuddin ist Stylistin und Journalistin. Sie begann ihre Karriere als Textildesignerin und arbeitete in Paris und New York, bevor sie einige Jahre das Moderessort der Zeitschrift «Annabelle» leitete. Heute arbeitet sie in den Bereichen Styling, Creative Direction und Consulting. Zudem ist sie die Autorin von Sweet Home, dem meist gelesenen Interior-Blog der Schweiz, der fünfmal in der Woche auf Tagesanzeiger/Newsnet erscheint.

Link zum Blog Marianne Kohler: www.mariannekohler.ch

Wohnen in smarten, performativen Wohnungen bedeutet nicht, dass die Wohnung zwingend minimalistisch und mit puren, reduzierten Wohnstilen eingerichtet werden muss. Entdecken Sie in diesem Beitrag zehn Inspirationen und Wohntipps, die Ihnen helfen, auf kleinem und beweglichem Raum stilvoll, behaglich und elegant zu wohnen.

1. Kreieren Sie einen Salon

Foto: Fritz Hansen

Verwandeln Sie Ihr Wohnzimmer oder Ihren Wohnbereich in einen Salon. Denken Sie dabei an die Salons von früher, in denen sich Künstler:innen, Intellektuelle, Politiker:innen und die Gesellschaft trafen. Damals waren die Wohnbereiche nicht so streng getrennt wie heute und der Schlafbereich weniger privat. Solche Salons waren seinerzeit in den Schlafgemächern vorzufinden. Ganz in diesem Sinne können Sie mit dem Salongedanken das Wohnen und Schlafen harmonisch und stilvoll verbinden. Wählen Sie kleinere Sitzmöbel und ergänzen Sie kleine Sofas mit leichten Sesseln, wie etwa dem Sessel Fred von Fritz Hansen. Sie können zudem gepolsterte Esszimmerstühle dazustellen oder Poufs und Hocker. Als Beistelltische wählen Sie runde Tischchen, die Sie je nach Bedarf an dem Ort platzieren können, wo sie gebraucht werden.

2. Entscheiden Sie sich für Naturtöne

Sofa Aya und Foto von Bolia.

Wenn Sie ohne grossen Aufwand Eleganz und Harmonie in Ihre neue performative Wohnung zaubern möchten, dann arbeiten Sie mit ruhigen Naturtönen. Weiten Sie die Palette von Weiss aus und wählen Sie auch Stein- und Sandtöne, ergänzt mit gebrochenen Grünschattierungen oder schaffen Sie Kontraste mit dunkleren Braun-, Zimt- und Kaffeetönen.

3. Suchen Sie nach multifunktionalen Möbeln

Möbel, die mehr als einem einzigen Zweck dienen, wurden immer dann erfunden, wenn der Platz enger wurde. So entstanden zum Beispiel in der Nachkriegszeit multifunktionale Möbel. Heute gibt es auch elegante Möbel, die vielseitig einsetzbar sind. Ein schönes Beispiel ist das neue Sofa Bay von Broste Copenhagen, das eine zusätzliche gepolsterte Fläche bietet, welche als Couchtisch genutzt werden kann.

4.  Wählen Sie flexible Lösungen

Performative Wohnungen bieten flexiblen Wohnraum, der immer wieder anders genutzt werden kann. Setzen Sie das auch bei der Einrichtung um und wählen Sie nicht die grossen, unverrückbaren Möbelstücke, sondern modulare Modelle. Diese können Sie einzeln einsetzen, in verschiedene Bereiche stellen, zusammenschieben und ergänzen. Bei Polstermöbeln und Regalen finden Sie viele spannende modulare Exemplare. Ebenfalls interessant sind Satztische. Sie lassen sich einzeln einsetzen und bei Bedarf ineinanderschieben. Versetzen Sie gewissen Möbeln auch mit Rollen. So können Sie diese einfach von einer Ecke zur anderen rollen.

5. Nutzen Sie die Talente der Beistelltische

Foto: Schönbuch

Es gibt Möbel, die können Vieles und das ohne Einbau von speziellen Funktionen. Dazu gehören die Beistelltische. Sie sind nicht nur treue, schöne und praktische Begleiter zu Sitzmöbeln, sondern können zum Bett, ins Bad oder auch in die Küche gestellt werden. Ein schönes elegantes Beispiel ist der Tisch Amanita von Christian Haas für Schönbuch.

6. Setzen Sie Stil und Styling ein

Foto: Artiana

Weniger Platz zur Verfügung zu haben bedeutet nicht, dass auf schöne Dinge und Inszenierungen verzichten werden muss. Wenn Sie sich für Wohnstile entscheiden, die klassisch und zugleich modern sind, dann können Sie diese  üppiger oder auch reduzierter in Szene setzen. An einem hübschen weissen Holztisch, wie diesem hier von Artiana, können Sie sowohl arbeiten wie auch mit Gästen ein festliches Dinner geniessen.

7. Tricksen Sie mit runden Tischen

Möbel, Accessoires und Foto von Broste Copenhagen.

Runde Tische schaffen, was ihre eckigen Verwandten nicht ganz hinkriegen. Sie funktionieren für das private Dinner allein oder zu zweit und bieten genügend Platz für Gäste. Zudem sind sie gut zugänglich, auch wenn sie in einer Ecke stehen – und sie wirken immer elegant. Eine sehr gute Wahl also, um sie in einer kleinen, performativen Wohnung einzusetzen.

8. Entscheiden Sie sich für edle Materialien

Foto von Ferm Living.

Seit einer Weile macht eine neue Art von Luxus von sich reden. Slow Living, Nachhaltigkeit, Handwerk und hochwertige Materialien gehören dazu. Wählen Sie also edle Materialien. Es gibt aber nicht nur schöne Naturmaterialien, sondern auch neue und recycelte Rohstoffe.

9. Schaffen Sie Eleganz

Foto von Jotun.

Was eine Einrichtung wohnlich und chic macht, ist die Eleganz. Diese kreieren Sie mit hübschen Dingen, besonderen, warmen und edlen Farbtönen sowie einem liebevollen Styling, das nicht aufgesetzt, sondern lebendig und ein wenig beiläufig wirkt. Vergessen Sie die Kunst nicht und geben Sie persönlichen Lieblingsstücken einen wichtigen Platz. All das braucht keine grossen Räume, sondern einfach die Freude am Einrichten und am schönen Wohnen. Ein guter Trick um schnell, flexibel und ohne grossen Aufwand Farbe in einen Raum zu zaubern geht so: Streichen Sie eine grosse Leinwand in einer Lieblingsfarbe und stellen Sie diese wie ein Bild an die Wand gelehnt.

10. Spielen Sie mit Proportionen

Möbel, Wohnaccessoire und Foto von House Doctor.

Bloss weil der Wohnraum begrenzt ist, bedeutet das nicht, dass alles klein und bescheiden sein muss. Gerade kleinen Räumen tun einzelne starke Stücke und solche, die eine gewisse Grösse und Präsenz haben sehr gut. Gönnen Sie sich also die eine übergrosse Vasenlampe, eine grosse Papierhängeleuchte, einen dominanten Spiegel, den Sie an die Wand lehnen können, oder auch einfach einen Korb, ein Windlicht oder eine Vase, die viel hermacht. Sie sind die Hingucker, welche Ihre Einrichtung vollkommen machen.

 

 

Marianne Kohler Nizamuddin ist Stylistin und Journalistin. Sie begann ihre Karriere als Textildesignerin und arbeitete in Paris und New York, bevor sie einige Jahre das Moderessort der Zeitschrift «Annabelle» leitete. Heute arbeitet sie in den Bereichen Styling, Creative Direction und Consulting. Zudem ist sie die Autorin von Sweet Home, dem meist gelesenen Interior-Blog der Schweiz, der fünfmal in der Woche auf Tagesanzeiger/Newsnet erscheint.

Link zum Blog Marianne Kohler: www.mariannekohler.ch

Endlich hinaus ins Grüne, Grün als Wohnfarbe oder Grün als Symbol für Nachhaltigkeit: Die Liebe zur Natur ist zu Hause noch wichtiger geworden. Entdecken Sie hier Inspirationen, Ideen und Tipps, mit denen Sie schöner und grüner wohnen können.

Hinaus ins Grüne
Noch nie war der Saisonwechsel so willkommen wie dieses Jahr. Nach sehr langer Zuhausezeit und viel Homeoffice sehnen sich alle endlich wieder hinaus ins Grüne zu können. Es locken der Wald, die Wiesen, die Landschaft. Kein Wunder zeigen sich auch die Gartenmöbel ein bisschen anders. Leicht, flexibel und kleiner als bisher, verdrängen sie riesige Loungegruppen oder schwere, lange Outdoortische. Man verwandelt diesen Sommer den Garten oder die Terrasse nicht in einen chicen Beachclub, in dem man sich mit vielen Freunden trifft. Lieber rückt man einen bequemen, hübschen Stuhl an einen Lieblingsplatz – und dieser ist nicht selten auch mal im Park oder am Waldrand.

Gartenmöbel und Wohnaccessoires von House Doctor.

Retro ist retour
So verwundert es nicht, dass die Anmutung der neuen Gartenmöbel an frühere Zeiten denken lässt und Naturmaterialen einen sehr wichtigen Platz einnehmen. Rattanmöbel mit geschwungenen Rohrbeinen, unprätentiöse Sessel, kleine Beistelltischchen und viele Kissen machen die Aussenbereiche wohnlich und bequem. Die Kissen, oder besser die vielfältig einsetzbaren Matratzenkissen, zeigen sich übrigens gar nicht laut und poppig. Kleingemustert mit Blüten oder Ornamenten in gebrochenen Farben wirken sie wie Blumenwiesen.

Gartenmöbel und Matratzenkissen von Madam Stoltz.

Drinnen ist draussen
Das Draussen wird wohnlicher und drinnen lieben wir möglichst viel Grünes. Momentan ist der Trend bei den Zimmerpflanzen: weniger und dafür grosszügig. Baumartige Pflanzen nehmen auch gleichbedeutende Plätze ein wie Möbelstücke. Zudem sind bei den Möbeln und Wohnaccessoires organische Formen, Blattmotive, viel Holz, Naturfasern und Naturfarben angesagt.

Wohnaccessoires von HK Living.

Es grünt ganz neu
Auf einmal sind auch Pflanzenregale wieder da. Was einst bieder war, zeigt sich heute im Designkleid. Eine interessante Neuigkeit kommt aus dem Hause USM. Das Schweizer Kultmöbel, das einst für das Büro geschaffen wurde und nun auch das Zuhause mit seiner praktischen zeitlosen Staukompetenz bereichert, hat sich erweitert. Mit Regalflächen, auf denen Töpfe einen Platz haben, kann man nun «Urban Gardening» daheim oder im Büro cool und designaffin umsetzen.

Regal mit integrierten Flächen für Pflanzentöpfe von USM.

Freude am Gärtnern
Ein Hobby, dem seit der Pandemie noch viel mehr Menschen zugetan sind, ist das Gärtnern. Auch wenn man mitten in der Stadt wohnt und lediglich eine Dachterrasse oder einen Küchenbalkon zur Verfügung hat, sind eigenes Gemüse und selbstgezogene Kräuter sowie Blumen zur Herzensangelegenheit geworden. So entstehen Hochbeete auf Hinterhöfen und wo einst Graffiti die Mauern zierten, stehen nun Spaliere, an denen Efeu, Birnen oder Aprikosen hochklettern.

Töpfe und Gartenaccessoires von Bungalow.

Wohnfarbe Grün
Damit einem bei dem vielen Zuhausesein nicht die Decke auf den Kopf fällt, helfen die richtigen Wohnfarben. Auch da ist Grün von grosser Bedeutung. Es wirkt in allen Schattierungen harmonisierend und kann gut in grossen Flächen eingesetzt werden. Da es die Farbe von Blättern und Wiesen ist, strahlt es auch deren Kraft und Lebendigkeit aus. Grün ist in praktisch allen Räumen eine gute Wandfarbe. Auch als Polsterstoff ist die Farbe im Trend und Möbel, wie zum Beispiel Kücheneinrichtungen, zeigen sich immer öfter in Grüntönen.

Die Wandfarbe «Brunswick Green» von Little Greene Farben.

Grüne Bilder
Auch Kunst kann die Farbe Grün in die Wohnung zaubern. Bilder an der Wand sind mehr als blosse Dekoration – sie inspirieren und erweitern die Welt. Wie Picasso einst sagte, wäscht die Kunst den Staub des Alltags von der Seele.

Bild vom «Il verde del deserto» vom Schweizer Künstler Marco Jacconi.

Nachhaltig grün
Naturfasern sind nicht immer naturschonend. Anbaumethoden und Massenproduktion können ganze Landschaften negativ verändern und der Natur schaden. Der Stoff «Oceanic», mit dem dieser Sessel von Normann Copenhagen bezogen ist, ist ein Polyesterstoff, der ausschliesslich aus Abfallprodukten produziert wird. So stecken in jedem Meter Oceanic-Stoff 26 Plastikflaschen und pro vier Meter wird das Meer um ein Kilogramm Plastik erleichtert. Diese Art von Nachhaltigkeit nimmt im Wohnbereich einen immer wichtigeren Platz ein.

Sessel Era mit Polsterstoff «Oceanic» von Normann Copenhagen.

Grün auf dem Tisch
Der Tisch braucht mehr Sinnlichkeit und dazu verhilft ihm Farbe. Edle Keramik in Grün, grüne Tischwäsche und liebevolle Settings machen die täglichen Mahlzeiten zu kleinen Festen. Im Sommer geht das drinnen wie draussen. Essen unter freiem Himmel hat nämlich genauso viel Stil wie im Esszimmer. Farbige Keramik passt besonders gut zu Sommermahlzeiten, die voller Gemüse und Früchte sind.

Edle Keramik von Bungalow.

Grün geniessen
Sucht man die Entspannung oder die Flucht vor den eigenen vier Wänden vor allem in der Natur, sind die Grünzonen ums Haus dafür zu Gartenparadiesen geworden. Man stellt eher lose Stühle auf den Rasen. Statt Grillfeste oder Gartenpartys zu feiern, pflanzt man Gemüse und Früchte an. Kochbücher, die vegetarische und vegane Rezepte bieten oder zeigen, wie man einmacht und fermentiert, stehen ganz vorne im Regal. So verändert das Gärtnern auch den Genuss und bringt mehr Naturliebe in die Küche sowie auf den Tisch.

Gartenstuhl und Harrasse von Hay.

Link zum Blog Marianne Kohler: https://www.mariannekohler.ch/

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